Erstens kommt es anders.....

Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Am Sonntag, 14.3. haben Felicitas und ich präventive Maßnahmen gegenüber dem Coronavirus beschlossen und waren einigermaßen stolz darauf, umsichtig zu handeln.
Das Virus wurde am 6.3. erstmals in Bogota bei einer Italienreisenden positiv getestet, heute, 19.3. sind 93 Infizierte landesweit dokumentiert. 
In Bogota wurden von der Bürgermeisterin Claudia Lopez erste rigorose Maßnahmen ergriffen und die nationale Regierung folgte auf dem Fusse. Möglicherweise war die Reihenfolge umgekehrt, aber Claudia Lopez, ihres Zeichens erste Bürgermeisterin von Bogota, hat bei mir einen Stein im Brett und überhaupt wirkt sie deutlich vifer als die übergeordnete Ebene.
Seit  Montag wurden also Schulen und Universitäten geschlossen, Veranstaltungen abgesagt und die Mobilität eingeschränkt....Ihr habt das alles schon hinter Euch. Es war schlagartig vorbei mit den Vorteilen im Alltagleben gegenüber Europa. Es wird vermutet, dass die Regierung zu solchen drastischen Maßnahmen greift, weil sie wohl die internationale Entwicklung beobachtet hat und das Gesundheitssystem mit einer schnellen Ausbreitung überfordert wäre. Seit heute sind wir bis Ende Monat arbeitslos und debattieren darüber, ob die Einschränkungen ab April gelockert werden. Ich vermute, dass wir unsere Begleitarbeit wohl nicht mehr aufnehmen können. Ein abrupter Abgang und Schließung des PWS Projektes, welche wir definitiv anders geplant hatten. Aber mit Plänen ist so eine Sache in diesen Tagen. Für mich ist klar, wenn ich meiner Aufgabe hier nicht mehr nachkommen kann, dann reise ich nach Hause. Wenn es den möglich sein wird. Que sera sera.

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